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Der Sternenhimmel im Winter : Tolle Jahreszeit für Sterntaufe oder Sternpatenschaft!

www.sternpate.de erklärt den aktuellen Sternhimmel

Beschreibung des Sternenhimmels im Winter:

Wer an einem der langen, kühlen Dezemberabende zum Sternenhimmel blickt, stellt sehr schnell fest, dass dieser schon eindeutig winterliche Züge trägt. Mit Ausnahme des Perseus haben bereits alle Herbststernbilder die Mittagslinie, den Meridian passiert und befinden sich in der westlichen Himmelshälfte. In der östlichen Hemisphäre des Firmaments sind dagegen die Wintersternbilder vollständig versammelt.

Tief im Nordwesten sieht man noch das Sternenkreuz des fliegenden Schwans mit dem hellen Deneb inmitten der Milchstraße. Knapp über dem Nordhorizont flackert die Wega in der Leier, die bei uns fast zirkumpolar ist nahezu das ganze Jahr über beobachtbar bleibt.

Hoch in westlicher Richtung steht noch das Herbstviereck des Pagasus, dessen eine Spitze, an der die gekrümmte Linie des Pferdekopfes ansetzt, zum Horizont zeigt. Von der oberen Ecke aus erstreckt sich die Andromeda-Kette in Richtung Zenit.

Den Platz im Zenit nimmt Perseus ein. Zwischen Perseus und Kassiopeia findet man die prächtigen offenen Sternhaufen h und c Persei. Im Fernglas erscheinen sie allerdings nur als matte Lichtfleckchen. Erst im Teleskop erkennt man hunderte von funkelnden Lichtpunkten.

Hoch im Süden hat der Widder damit begonnen, die Mittagslinie zu durchschreiten.

Im Osten, nahe dem Zenit hält sich die helle, gelbliche Kapella im Fuhrmann auf.

Darunter leuchten die beiden Sternenketten der Zwillinge mit Castor und Pollux. Der Stier bewegt sich auf den Meridian zu.

Er gehört zu den frühesten und in verschiedenen Kulturen am häufigsten erwähnten Sternbildern. Dies ist leicht verständlich, gehört der Stier doch zu den Tierkreissternbildern und setzt sich außerdem aus auffälligen Sternen zusammen: Der helle, rötlich funkelnde Aldebaran zieht die Aufmerksamkeit ebenso auf sich wie die beiden offenen Sternhaufen Hyaden, der Aldebaran umgibt, und Plejaden, das Siebengestirn, zwischen denen die Sonnenbahn, die Ekliptik, hindurchläuft. Hyaden und Plejaden bilden das sogenannte goldene Tor der Ekliptik.

Hinzu kommt, dass der Frühlingspunkt von etwa 4000 bis 1500 vor Christus im Stier lag und dieses Bild daher als Symbol der Fruchtbarkeit, des Lichtes, des erwachenden Lebens und der Kraft gesehen wurde.

Südöstlich des Stiers strahlt unübersehbar der Orion, das bekannteste Wintersternbild, mit den beiden diametral gegenüberliegenden hellen Sternen Beteigeuze und Rigel sowie den in einer diagonal ausgerichteten Linie stehenden drei Gürtelsternen. Dieses wohl schönste Sternbild der nördlichen Hemisphäre springt beim Blick auf den winterlichen Himmel förmlich ins Auge.

Setzt man die von den Gürtelsternen gebildete Linie zum Horizont fort, gelangt man zu Sirius, dem hellsten Fixstern des Himmels, der gerade aufzugehen beginnt. Der helle Procyon im Kleinen Hund steht bereits etwas höher im Osten. Damit ist das komplette Wintersechseck am Osthimmel vertreten. Es setzt sich aus den hellen Sternen Sirius, Procyon, Pollux, Kapella, Aldebaran und Rigel zusammen.


 

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Abbildung des aktuellen Sternenhimmels:

Herbsthimmel - der B.A.S.-Sternenhimmel im Winter
Herbsthimmel - der B.A.S.-Sternenhimmel im Winter 2006 und 2007

Wie kam es zu den Sternzeichen und Sternbildern?

Die Sternbilder bekamen vor etwa 2500 Jahren ihre Bedeutung. Damals stellten eifrige Sternbeobachter die so genannte Ekliptik fest. Das ist eine Art Bahn, durch die Sonne, Mond, und unsere Planeten von der Erde aus gesehen zu reisen scheinen.
Die Planeten kreisen aber nicht alle gleich schnell, bis sie die Sonne umrundet haben. Aber die Bahnen der Planeten liegen fast alle auf einer Ebene. Das heißt, wenn man unser Sonnensystem verkleinern und auf den Küchentisch legen würde, könnte man beobachten, dass sich die Planeten kaum von der Tischplatte erheben würden, wenn sie ihre Bahnen ziehen. Schaut man also knapp über die Tischkante, würde man die Planeten alle fast direkt über der Tischplatte in einer langen Reihe sehen, da wäre kein Planet, der plötzlich an der Küchenlampe vorbeistreift. Diese Reihe kann man auch am Himmel sehen. Natürlich nicht binnen Sekunden, dafür muss man sich den Himmel schon etwas länger anschauen, was die Wissenschaftler damals dann auch getan haben. Hinter diesem Band befinden sich natürlich auch Sterne, wie fast überall am Himmel. Und aus diesen Sternen hat man vor 2500 Jahren Sternbilder festgelegt, zwölf Stück. Unsere Sonne steht immer in einem dieser Bilder, jeweils einen Monat lang. Wurde damals ein Kind geboren, wenn die Sonne z.B. im Sternbild Stier stand, war das Kind von Sonnenzeichen Stier.

Planetenlauf im Weihnachtsmonat Dezemberer 2006:

Mars von der B.A.S.-Sternwarte aus fotografiert
Mars - der rote Planet
Achtung - Für unsere Sternpaten wichtig:

Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden, öfter mal hier vorbeizuschauen - wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Nun zum Planetenlauf im November 2006:

 

Schlechte Nachrichten: Im Oktober sind leider nicht allzuviele Planeten zu beobachten:

 

Der kleine Merkur

ist von allen mit bloßem Auge sichtbaren Planeten am schwierigsten zu beobachten, da er der Sonne am nächsten ist und immer kurz vor- oder nach ihr auf- und untergeht. Bis 15. Dezember 2006 gibt es die Gelegenheit, ihn in der Morgendämmerung zu erspähen. Man sucht ihn um 6.30 Uhr in Östlicher Richtung - vor Sonnenaufgang in Sonnennähe.

 

Unser Nachbarplanet Venus

war in den letzten Monaten nicht sichtbar - betritt jedoch schüchtern den Abendhimmel als "Abendstern". Sie leuchtet nach Sonnenuntergang in Westlicher Richtung und verbessert Abend für Abend Ihre Sichtbarkeit.

 

Der rote Mars

Mars ist im Dezember von der Sonne verdeckt: unsichtbar.

Mars verrät sich dadurch, dass sein Licht im Gegensatz zu den Fixsternen ruhiger strahlt. Im Amateurteleskop kann ein strukturloses orange-rötliches Scheibchen erkannt werden.

 

Der riesige Jupiter

Der Riesenplanet Jupiter tritt hinter der Sonne hervor und ist vor Sonnenaufgang - früh morgens ab 6.30 Uhr am Himmel zu erspähen.

Der Gasplanet ist deutlich heller als die Fixsterne und fällt auch durch sein ruhiges Licht auf.

Teleskopische Beoachtungen zeigen auf der Jupiterscheibe Wolkenbänder, manchmal den Grossen Roten Fleck und natürlich die vier hellsten Monde des Jupitersystems.

 

 

Der beringte Saturn,

der entlegenste mit bloßem Auge sichtbare Planet, ist Anfang Dezember in der zweiten Nachthälfte zu sehen. Er durchstreift das Sternbild Löwe und verlagert seinen Aufgangszeitpunkt von 22.00 Uhr am Monatsanfang auf 20.00 Uhr zum Monatsletzten. Dann ist er die ganze Nacht hindurch prima zu beobachten! Versuchen Sie es!

Uranus und Neptun

Verschwinden vom Nachthimmel - nicht zu beobachten.

Pluto

ist nicht mehr beobachtbar

 

Für unsere Sternpaten wichtig: Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden, öfter mal hier vorbeizuschauen und sich über die Planetenkonstellationen zu informieren.

Wir halten Sie auf dem Laufenden:

www.sternpate.de - der Treffpunkt für Sterngucker.

 

 


Sichtbarkeit von Sternschnuppen und Meteoriten

ZeitraumName/SternbildAnzahl
2.-5. JanuarQuadrantiden/BootesBis zu 100 Stück/Std .
18.-24. April Lyriden/Leier Schwacher Meteorstrom, 15/Std.
1.-17. AugustPerseiden/PerseusBis zu 120 Stück/Std
15.-29. OktoberOrioniden/OrionCa. 20 Stück pro Stunde möglich
14.-19. NovemberLeoniden/LöweBis zu 1000 tück/Std. möglich
10.-16. DezemberGeminiden/ZwillingeBis zu 110 Stück/Std.
20.-23. DezemberUrsiden/ Kleiner Bär/WagenCa. 20 Stück/Stunde möglich
10.-30. Juli Südliche Aquariden Wassermannwenige pro Std
um 14.Dezember Geminiden, Sternbild Zwillinge40-60 Pro Stunde

B.A.S.-Astroservice bietet auch echte Sternschnuppen zum Kauf an.
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Special: Sternschnuppen im Herbst - Sternschnuppenmonat

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