 Sterntaufe und Sternpatenschaft im Sternbild des Monats Oktober: Pegasus |  | Das Sternbild Pegasus ist zusammen mit Andromeda, Perseus und Walfisch (Cetus) eines der interessantesten Sternbilder unseres Herbsthimmels! Übernehmen Sie jetzt eine Sternpatenschaft oder führen Sie eine Sterntaufe durch! | |
Beschreibung des Sternbildes Pegasus:Er gehört zu den klassischen Herbststernbildern.
Pegasus ist mit einer Fläche von 1121 Quadratgrad eines der größten Sternbilder des Himmels. Das markanteste ist das große Pegasus-Rechteck mit einem kleinen, gleichseitigen Dreieck an dessen nordwestlichen Ecke. In diesem Dreieck vermutet man fälschlicherweise meist den Kopf des geflügelten Pferdes, aber es ist der Ansatz seiner beiden Vorderläufe.
Der Pegasus steht also auf dem Kopf!
Das Sternbild teilt sich mit dem Sternbild Andromeda einen Stern, den nordöstlichen Eckstern des Pegasus-Vierecks, Sirrah oder auch Alpheratz genannt. Er wird aber zum Sternbild Andromeda gezählt. Beste Sichtbarkeit im Oktober um 22 Uhr.
Pegasus ist in unseren Breiten prima zu beobachten und eine Sternpatenschaft oder Sterntaufe in diesem Sternbild können wir nur wärmstens empfehlen!
 Mythologie des Sternbildes Pegasus:
Pegasus, heisst das berühmte geflügelte Pferd, das Kind der Medusa, gezeugt von Poseidon, dem Gott der Weltmeere. Die Medusa war eine der Gorgonen, welche Schlangen statt Haare trugen und deren grausiger Anblick einen versteinern liessen. Perseus hatte die Medusa enthauptet und aus dem abgeschlagenen Hals sprang Pegasus mit blutbespritzter Mähne hervor.
Pegasus lebte am Wohnsitz der Götter, er trug für Zeus die Blitze und die Donner und nur der Held Bellerophontes konnte es einst mit einem goldenen Zaumzeug zähmen, das ihm Athene, die Göttin der Wissenschaft und Kunst, schenkte. Unglaubliche Taten und Abenteuer hat Bellerophontes mit seinem Pegasos bestanden, ja sogar die Chimaira hat er besiegt und erlegt, jenes Ungeheuer der griechischen Sage, welches ein feuerspeiendes Löwenhaupt auf einem Ziegen- und Drachenkörper trug. Doch als Bellerophontes in seinem Übermut auf dem Pegasus sogar den Himmel erstürmen wollte, da hat er offenbar das goldene Zaumzeug der Athene missbraucht, denn das Pferd schüttelte ihn ab und kehrte zum Wohnsitz der Götter zurück.
Soweit die griechische Mythologie. Besonderheit des Sternbildes Pegasus:Der Kugelsternhaufen M15
Der Kugelsternhaufen M15 alias NGC7078 im Sternbild Pegasus umfasst etwa 100.000 Sonnen von denen die meisten ein Alter von 12mrd Jahren besitzen (Sonne 4,5mrd Jahre). Er ist zwischen 32.000 und 50.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Mit dem bloßen Auge kann man ihn als verschwommenen Fleck wahrnehmen. M15 ist der einzige Kugelsternhaufen, bei dem ein planetarischer Nebel bekannt ist. Dieser trägt die Bezeichnung Pease1.
Einen besonderen Stellenwert erhält der Kugelsternhaufen M15 für die Astronomen, weil er nach M3 die bisher größte bekannte Zahl an veränderlichen Sternen beherrbergt. Es sind bisher 112 Stück bekannt. Zudem ist Kern dieses Haufens sehr dicht gepackt, wie Bilder des Hubble Space Teleskops belegen. Die Sterne bewegen sich hier zudem mit hoher Geschwindigkeit um das Zentrum. So vermutet man hier ein supermassives Objekt, das möglicherweise ein schwarzes Loch ist.
Beobachten Sie M15 mit einem guten Fernglas! Es gibt im Pegasus noch viele Sterne, die für Sterntaufen oder Sternpatenschaften zur Verfügung stehen. |