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Der Sternschnuppenmonat AUGUST

Der August gilt als der Sternschnuppenmonat schlechthin.

Vom 10. bis 14. August treten die Perseiden verstärkt auf. Ihr Maximum ist in der Nacht vom 12. zum 13. August. Sie sind am besten zwischen 22:00 und 4:00 morgens zu sehen.

Der zunehmende Halbmond ist dann untergegangen. Ein normaler Beobachter kann bei dunklem Himmel alle paar Minuten eine Sternschnuppe sehen, manchmal mehrere kurz nacheinander.

Einige Exemplare dürften sehr hell sein. Für die Sternschnuppenbeobachtung benötigen Sie kein Teleskop und kein Fernglas! Die Wahrscheinlichkeit, daß Ihnen eine Sternschnuppe durch


Die Perseiden sind mit 60 km/s (rund 200.000 km/h ) ziemlich schnell.

 

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Was sind Sternschnuppen?

 

Sternschnuppen oder Meteore sind sandkorngroße Staubteilchen, die in der Erdatmosphäre verglühen. Sie huschen mehr oder weniger schnell über den Himmel. Die sogenannten Perseiden stammen aus dem Schweif des Kometen Swift-Tuttle. Ein tennisballgroßes Stück verglühende Meteoritenmasse kann so hell wie der Mond leuchten, größere Brocken gar wie die Sonne, was jedoch äußerst selten ist. Spionagesatelliten haben schon fälschlicherweise Atombombenexplosionen gemeldet, weil solche kosmischen Geschosse in der Atmosphäre verglühten.


Sehr helle Sternschnuppen nennt man auch Feuerkugeln oder Boliden. Sie hinterlassen oft eine Rauchspur, die einige Zeit beobachtet werden kann. Man kann bei extrem hellen Exemplaren auch etliche Sekunden später ein dumpfes Donnergrollen hören. Wenn ein Teil des Brockens den Erdboden erreicht, nennt man dies einen Meteoriten.

Ein Volksglaube besagt, dass sich ein Wunsch erfüllt, wenn man bei einer Sternschnuppenbeobachtung daran denkt.

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Alexander von Humboldt hätte im November 1800 mit diesem Experiment allerdings Erfolg haben können: Er beobachtete einen Leonidensturm. Damals zog die Erde durch den Schweif des Kometen Tempel-Tuttle, der sehr viele Sternschnuppen hervorbrachte. Humboldt berichtete, daß im Maximum kein vollmondgroßes Stück am Himmel war, wo nicht eine Sternschnuppe durchhuschte. Allerdings verebbte der Sternschnuppensturm wieder, als die Erde die Bahn des Kometenschweifes verließ.

Derartige Sternschnuppenregen gab es bei den Leoniden noch öfters. Allerdings wird neueren Berechnungen zufolge die Erde nicht wieder durch eine dermaßen dichte Leonidenwolke ziehen.

Sternschnuppen sind übrigens geräuschlos, da der Schall auf dem langen Weg durch die Atmosphäre immer schwächer wird. Und doch gibt es ab und zu Beobachter, die ein zischendes Geräusch bei einer Sternschnuppe gehört haben wollen. Es gibt eine bisher unbestätigte Theorie, dass in seltenen Fällen elektromagnetische Wellen, die mit Lichtgeschwindigkeit von der Sternschnuppe abgestrahlt werden, am Boden Resonanzen auslösen, die Schall erzeugen.

 

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