Lexikon der Sternbilder: Das Sternzeichen Schütze (Sagittarius)Tolles Sommersternbild! Steht tief am Südhorizont und enthält schöne Sternhaufen (z.B. M22).
Der Schütze ist das südlichste Tierkreiszeichen, er liegt zwischen dem Skorpion und dem Steinbock (Capricorn).
Die hellsten Sterne des Schützen bilden eine Form, die an einen Teekessel erinnert. Im englischen Sprachraum wird er daher häufig als „Teapot“ bezeichnet.
Der Schütze liegt in den sternenreichsten Bereichen der Milchstraße, in dieser Richtung befindet sich das Zentrum unserer Galaxis. Daher findet man im Schützen eine Vielzahl von nebligen Objekten, wie Offene Sternhaufen, Kugelsternhaufen und Gasnebel. Bereits im Fernglas bietet der Schütze einen prächtigen Anblick.
Durch den Schützen geht die Ekliptik, daher wandern die Sonne der Mond und die Planeten durch das Sternbild hindurch. Die Sonne durchzieht vom 17. Dezember bis zum 20. Januar den Schützen.
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Mythologie der Sternbilder: SchützeDer Schütze wird häufig als ein Zwitterwesen mit einem menschlichen Oberkörper und einem Pferderumpf dargestellt. In diesem Sternbild soll nach einer Überlieferung Chiron, der heilkundige, weise Lehrer von Äskulap, verewigt sein. Chiron war der Lehrer vieler Helden und Göttersöhne. Er gilt als Erfinder von Pfeil und Bogen und war nach der Sage der erste Schütze. Er war unsterblich, verletzte sich aber an einem vergifteten Pfeil sehr schwer. Er litt so große Schmerzen, dass er sich den Tod wünschte. Zeus versetzte ihn dann als Sternbild Schütze an den Sternenhimmel.
Sternbild Schütze in einer 300 Jahre alten Darstellung:
Lexikon der Astrologie: Eigenschaften des Sternbildes Schütze:Schütze - sein Herrscherplanet: Jupiter Sein Element: Feuer Sein Prinzip: Glaube, Hoffnung Seine Farbe: Dunkelrot, Lila Positive Eigenschaften des Sternbildes Schütze: Optimistisch, sorglos, Freigeister, Denker, intelligent, wissensdurstig, vielseitig, weltoffen, energisch, fröhlich Negative Eigenschaften des Sternbildes Schütze: Angeberisch, Verschwendungssucht, unorganisiert, taktlos Schützegeborene sind ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens: voller Idealismus sind Schützen immer unterwegs, von einem hochgesteckten Ziel zum nächsten. Stets in der Hoffnung und mit der festen Zuversicht, Zusammenhänge zu enträtseln und zu verstehen. Unterwegs im Namen des Herrn... versteht sich. Typische Schützen haben eine Mission zu erfüllen. Zumindest sind die beseelt von dieser Idee. Die Frage ist nur, welche? Schützen lieben die Diskussionen, und für die Diskussionen braucht er die Mitmenschen, die sich mit ihm befassen. Nur Zuhörer um sich mag er nicht. Er braucht den Gegner, der mit ihm streitet, und dem will er seine Heilsbotschaften verkünden. Wenn er auf Menschen trifft, die ihm unterlegen sind, schaltet er um auf eine andere große Stärke von ihm, nämlich auf sein soziales Empfinden, das gepaart ist mit viel Sinn für Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft. Freilich muss jeder Mensch auch körperlich tätig sein, aber die Schützen müssen sich zuerst einmal eingehend informieren und viel nachdenken, bevor sie etwas tun, das wirklich auch gemacht werden muss. Der Schütze gilt als Krisenmanager, weil er ein einmal gesetztes Ziel auch unbedingt erreichen will, wobei er durch seine vielen Ideen auch immer wieder neue Möglichkeiten findet. Kommt er in scheinbar ausweglose Situationen, versteht er es, noch Reserven zu mobilisieren und alle Kräfte auf die Lösung des Problems zu mobilisieren. Für Schützen gilt: je mehr Entfaltungsmöglichkeit man diesem Zeichen läßt, desto besser. Das wissen auch kluge Chefs und betrauen diesen unverbesserlichen Idealisten mit Aufgaben, die Selbständigkeit und vollen Einsatz erfordern. Wenn ein Schütze sich verliebt, will er nicht das Gefühl haben, einen Vertrag zu unterzeichnen. Jedenfalls müßte ein solcher Vertrag eine Lösungsklausel enthalten. Er weiß ja nie wirklich, was er sich wünscht. Ja, er kann sich sogar einreden, das wichtigste im Leben sei es, zu wissen, was man sich nicht wünscht.  |  | |